Familie Jung stellt sich vor.

Liebe Gemeinde in Altensteigdorf und Berneck,

ein herzliches „Grüß Gott“ an Sie alle! Vielleicht hat es sich schon herumgesprochen, Familie jungdass der Kirchengemeinderat eine neue Pfarrerin gewählt hat. Ab 1. September werden Sie darum ein neues Gemeindeglied bekommen: Dorothea Jung. Ich freue mich auf Sie und möchte mich vorab kurz vorstellen.

Mein Name ist Dorothea Jung, ich bin glücklich verheiratet mit Holger  und habe zwei fröhliche Mädchen, Rebekka (11) und Carmen (9). Wenn das Pfarrhaus in Altensteigdorf renoviert ist und wir einziehen können, werden also drei neue Gemeindeglieder dazukommen! Bis dahin werden wir in Ebhausen wohnen.

Geboren bin ich vor 48 Jahren in Tübingen, nach dem Theologiestudium war ich in Ebhausen zum Vikariat und in Erzgrube/Göttelfingen im Pfarrvikariat. Vor 15 Jahren bin ich zum Missionsdienst nach Südostasien gereist. Wir haben Menschen, die Jesus nicht kennen, seine Liebe in Wort und Tat weitergegeben. In den verschiedenen Heimataufenthalten habe ich als Pfarrerin zur Dienstaushilfe im Kirchenbezirk Nagold gearbeitet, u.a. war ich Talheim, Rotfelden/Wenden und Emmingen/Pfrondorf zugeteilt.

Manche haben die Vorstellung, dass ein Pfarrer und dazu ein Missionar ein Mensch mit Heiligenschein ist. Ich kann Ihnen versichern, dass wir als Familie ganz normale Menschen sind. Ich möchte Ihnen dazu eine Anekdote von Billy Graham erzählen. Er ist ein weltweit bekannter Evangelist. Jemand kam durch seine Predigt zum Glauben und sagte: „Herr Graham, nun nennen Sie mir die beste Gemeinde, damit ich mich ihr anschließen kann.“ Als Graham mit der Antwort zögert, wundert sich der Fragende: „Es wird doch eine einigermaßen vollkommene Gemeinde in unserer Gegend geben, die Sie bei Ihren Reisen kennengelernt haben.“ Billy Graham bedauert und sagt: „Wenn Sie vielleicht irgendwo eine fehlerlose Gemeinde entdecken, dann lassen Sie es mich wissen.“-„Gerne, Herr Graham, und dann würden Sie sicher dort eintreten, oder?“ –„Nein“, sagt Graham, „denn wenn ich in einer vollkommenen Gemeinde Mitglied würde, dann wäre sie ja nicht mehr fehlerlos- weil ich nicht fehlerlos bin.“  (aus: Riedel: Jeder seiner Predigten ist besser als die nächste, Oncken 2003)

Wenn Sie nun eine neue Pfarrerin und Pfarrersfamilie bekommen, dann verstehen wir uns eher als Bettler, die andern Bettlern sagen, wo es Brot gibt, das satt macht:

Jesus Christus spricht: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern. (Joh. 6,35)

Nun bin ich gespannt auf unsere gemeinsame Zeit und grüße Sie mit einem Segenswort aus Hebr. 13, 20f:

Der Gott des Friedens aber, der den großen Hirten der Schafe, unsern Herrn Jesus, von den Toten heraufgeführt hat durch das Blut des ewigen Bundes, der mache euch tüchtig in allem Guten, zu tun seinen Willen, und schaffe in uns, was ihm gefällt, durch Jesus Christus, welchem sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Herzlich, Ihre Doro Jung