4. Advent – Kinderkirchweihnachtsfeier

Die Kinderkirchweihnacht konnte leider nicht gefeiert werden. Wer möchte kann sich den Gottesdienst daheim durchlesen.

 

Glockenläuten

Vorspiel 

Begrüßung 

Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. 

Gebet:

Lebendiger Gott, wir freuen uns, dass wir in dieser festlichen Kirche das Krippenspiel aufführen können. Wir bezeugen, was Du Großes an uns getan hast. Wir bitten Dich: sprich zu uns und unseren Herzen und erfülle uns mit Freude, mit Frieden, mit Seligkeit. Amen.

Schriftlesung: Luk 2, 1.3-14 

Lied: Ihr Kinderlein kommet

Krippenspiel: Der Esel im Stall

Lied: Stern über Bethlehem

Kurzer Impuls

Fürbitte und Vater unser 

Abkündigungen:

Opfer: für die Kinderkirche und das Patenkind in den Philippinen

Lied: O du fröhliche 

Segen

Nachspiel 

Krippenspiel Kinderkirche Altensteigdorf 2020
„Der Esel im Stall“

Erzähler:

Wir haben eben aus der Bibel gehört, dass Jesus nicht in einem feinen Schloss, sondern in einem Stall auf die Welt gekommen ist.

In dem Stall haben ein Ochs und ein Esel gewohnt. Weil diese Nacht in ihrem Stall so besonders war, haben sie es immer und immer wieder er-zählt, was damals geschah. Wir haben heute einen Ur-Ur-Ur-enkel des Esels zu uns als besonderen Gast eingeladen. Wir wollen hören, was er uns erzählt. 

Guten Abend, Esel!

Esel:

Guten Abend!

Erzähler:

Bitte, Esel, erzähl uns, was Dein Ur-Ur-Ur-Opa damals im Stall von Bethlehem erlebte. 

Esel:

Angefangen hat das alles schon viel früher. Maria war ein junges Mädchen. Sie wohnte in der Stadt Nazareth Da kam der Engel Gottes zu ihr und sagte: Maria, du wirst einen Sohn bekommen. Maria war erschrocken. Aber sie sagte: wenn Gott das will, dann soll es geschehen.

Maria war verlobt mit Josef, dem Zimmermann. 

Eines Tages hörten die Beiden, wie der Soldat rief:

Verordnung des Kaisers! Jeder muss in seine Heimat gehen und sich in eine Liste eintragen!

Josef kam aus dem Dorf Bethlehem. Er musste sich also mit Maria zu Fuß auf den langen Weg nach Bethlehem machen.

Endlich kamen Maria und Josef in Bethlehem an. Es war Abends. Sie klopften an die Türen. Sie suchten ein Bett zum Schlafen. Aber in den Gasthäusern gab es kein freies Bett mehr. Endlich zeigte ihnen jemand den Stall. Dort könnt ihr schlafen. Josef und Maria gingen hinein.

Maria merkte: heute Nacht kommt das Kind zur Welt. Ihr Sohn Jesus wurde geboren. Und weil sie keinen anderen Platz hatte, legte sie ihr Baby in die Futterkrippe.

Erzähler:

Wirklich? Das war sicher eine Überraschung für deinen Ur-Ur-Ur-Opa. Da hat er sich sicher darüber gefreut, dass seine Futterkrippe das Bettchen für das Baby wurde, oder?

Esel:

Nein, ganz im Gegenteil! Er hat sich krass geärgert!

Erzähler:

Warum das denn, hat er denn nicht gewusst, wer da geboren wurde? 

Esel:

Nein, er wusste es nicht! Aber dann wurde alles so besonders. Auf einmal leuchtete ein heller Stern über dem Stall auf. 

Und dann waren Engel zu hören, die sangen: Freut euch! Für Euch und alle Menschen ist heute der Retter geboren. Jesus schenkt Euch Frieden.

Auf einmal kamen dann Hirten in den Stall herein. Sie knieten sich nieder und beteten das Kind an. Sie lobten Gott und sagten: Danke, Gott, dass Du uns deinen Sohn Jesus schenkst. Wir haben schon so lang auf den Retter gewartet. Und jetzt ist er da. Halleluja! Gelobt sei Gott!

Plötzlich ist bei meinem Ur-Ur-Ur-Opa der Groschen gefallen. Der große Gott ist in seinem kleinen Stall ein Mensch geworden. Jesus hat in seiner Futterkrippe einen Platz gesucht und gefunden. Was für ein dummer Esel er doch war, dass er sich zuerst an dem Besuch gestört hat und er nicht gleich vor lauter Freude gehüpft und gesprungen ist!

Erzähler:

Lieber spät als gar nicht erkennen, wer da in Jesus zu uns kommen will! 

Lieber Esel, vielen Dank für den zuverlässigen Bericht und noch einen schönen Abend!  

Lied: Stern über Bethlehem

Kurzer Impuls:

Jesus ist als Baby geboren worden. Dann wuchs er auf. Er ging zur Schule und lernte einen Beruf. Als er erwachsen war, da ging er zu den Menschen. Er sagte ihnen: Kehrt um und glaubt an das Evangelium! Gottes Reich ist mitten unter euch!

Viele Menschen glaubten Jesus und folgten ihm nach. Sie hörten mit ihrem 

selbstsüchtigen Leben auf und lebten mit Jesus. Sie kreisten nicht mehr nur um sich selbst, sondern jetzt war Jesus ihr Mittelpunkt und sie kreisten um ihn.

Es gab Menschen, die regten sich über Jesus auf. Sie hassten ihn. Sie kreuzigten ihn. Jesus betete: Vater, vergib ihnen!

Jesus starb und wurde in ein Grab gelegt. Und dann stand er an Ostern auf. Jesus lebt und sagt: ich vergebe euch, wenn ihr böse seid. Ich lade euch ein, mit mir zu leben.

Jesus lädt uns heute ein, mit ihm zu leben. Er sagt: mach dein Herz zu einer Futterkrippe für mich und nimm mich auf. Ich schenke dir Frieden mit Gott. Ich gebe dir Freude und das Leben, das sich wirklich lohnt und voller Gnade ist.

Weil Jesus lebt, können wir zu ihm beten und ihm alles sagen, was unser Herz bewegt und beschwert. Das wollen wir nun tun. Bitte erheben Sie sich zur Fürbitte:

Herr Jesus, danke, dass Du zu uns auf die Welt gekommen bist. Du weißt, wie es ist, ein Kind zu sein. Wir bitten Dich für die Kinder, die heute traurig sind, für die Kinder, die krank sind, für die Kinder, die einsam sind, für die Kinder, die Angst haben. Sei Du bei ihnen als ihr starker Freund.

Herr Jesus, es gibt so viel Streit, Kampf und Krieg. Wir bitten Dich, dass du in das Herz von den Streithähnen kommst. Sei Du der Friedefürst, der Versöhnung wirkt. Schenke Du uns Frieden, vor allem an Heiligabend und Weihnachten. Und mach uns zu Friedensstiftern.

Herr Jesus, es gibt viele Menschen, die fürchten sich vor der Nacht und der Finsternis. Aber sie kommen nicht ins Licht. Viele fürchten sich vor dir, weil sie denken, dass sie nicht gut genug sind. Mach ihnen Mut, dass du sie mit liebenden Armen empfängst. 

Herr Jesus, viele Menschen denken, dass sie selbst glänzen und dich gar nicht brauchen. Lass sie erkennen, wie fern sie von Dir sind. Lass sie umkehren zu Dir und an die Gute Nachricht glauben: du gibst das Licht des Lebens. 

Gemeinsam beten wir weiter mit den Worten, die Jesus uns gelehrt hat: Vater unser im Himmel…